Thailändisches Tofu-Curry

Ein Rezept zum WeltTOFUtag

Am 25. August ist es endlich wieder so weit! Der Welttofutag steht vor der Tür. Und wie könnten wir den Tag besser feiern, als mit einem herrlichen Tofurezept aus der thailändischen Küche: dem allseits beliebten Tofu-Curry. Vegan, köstlich wie beim Thailänder um die Ecke und ganz einfach zum Nachkochen. 


Did you know: 3 Facts about Tofu

WAS SIE BRAUCHEN

für 4 PORTIONEN

WAS SIE BRAUCHEN / 4 PORTIONEN

  1. Tofu ist chinesisch. Okay, das sind wahrscheinlich keine Breaking News. Aber wussten Sie auch, dass Tofu über 2000 Jahre alt ist? Tofu zählt damit zu den ältesten Nahrungsmitteln. Mythen um die Entstehungsgeschichte des Tofus erzählen, dass ein chinesischer Koch in der Han-Dynastie den Tofu per Zufall entdeckt hat. Der Koch vermischte Sojamilch und Nigari-Seegras und produzierte damit den ersten Tofu.
  2. Tofu ist eine wahre Nährstoffbombe. Tofu wird aus weißen Sojabohnen gewonnen und ist reich an Eisen, Magnesium, Phosphor und Selen. Der rein pflanzliche Sojaquark versorgt unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen. Bereits 100 g Tofu decken 25 % Ihres täglichen Eisenbedarfs ab. Für die Sportler: Tofu bringt alle acht essenziellen Aminosäuren mit –ein Pluspunkt, den uns nur wenige Lebensmittel bieten können. Da unser Körper essenzielle Aminosäuren nicht selbst herstellen kann, die aber für den Muskelerhalt und -aufbau benötigt, müssen die Aminosäuren über die Nahrung aufgenommen werden.
  3. Tofu kann auch süß. Das können Sie sich nicht vorstellen? Na dann erst recht! Tofu gibt es in unterschiedlich festen Formen. Durch seine quarkähnliche Konsistenz ist der sehr weiche Seidentofu besonders beliebt für Desserts. Vom Käsekuchen bis hin zu fruchtigen Cremes und Schokoladenpudding, bietet Tofu eine genussvolle und kalorienfreundliche Alternative für alle Naschkatzen.

Zutaten

400 g Naturtofu

1 Zucchini

1 Aubergine

2 gelbe Paprika

4 Knoblauchzehen

60 g frischer Ingwer

4 Stiele Thai-Basilikum

200 ml Gemüsebrühe

400 ml Kokosmilch

2 TL Currypaste Ihrer Wahl

2-4 TL Currypulver

Salz

Zucker

Pfeffer

Optional für die Scharfen: 1 Chilischote nach Wahl


Did you know: 3 Facts about Tofu

  1. Tofu ist chinesisch. Okay, das sind wahrscheinlich keine Breaking News. Aber wussten Sie auch, dass Tofu über 2000 Jahre alt ist? Tofu zählt damit zu den ältesten Nahrungsmitteln. Mythen um die Entstehungsgeschichte des Tofus erzählen, dass ein chinesischer Koch in der Han-Dynastie den Tofu per Zufall entdeckt hat. Der Koch vermischte Sojamilch und Nigari-Seegras und produzierte damit den ersten Tofu.
  2. Tofu ist eine wahre Nährstoffbombe. Tofu wird aus weißen Sojabohnen gewonnen und ist reich an Eisen, Magnesium, Phosphor und Selen. Der rein pflanzliche Sojaquark versorgt unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen. Bereits 100 g Tofu decken 25 % Ihres täglichen Eisenbedarfs ab. Für die Sportler: Tofu bringt alle acht essenziellen Aminosäuren mit –ein Pluspunkt, den uns nur wenige Lebensmittel bieten können. Da unser Körper essenzielle Aminosäuren nicht selbst herstellen kann, die aber für den Muskelerhalt und -aufbau benötigt, müssen die Aminosäuren über die Nahrung aufgenommen werden.
  3. Tofu kann auch süß. Das können Sie sich nicht vorstellen? Na dann erst recht! Tofu gibt es in unterschiedlich festen Formen. Durch seine quarkähnliche Konsistenz ist der sehr weiche Seidentofu besonders beliebt für Desserts. Vom Käsekuchen bis hin zu fruchtigen Cremes und Schokoladenpudding, bietet Tofu eine genussvolle und kalorienfreundliche Alternative für alle Naschkatzen.

Zutaten

400 g Naturtofu

1 Zucchini

1 Aubergine

2 gelbe Paprika

4 Knoblauchzehen

60 g frischer Ingwer

4 Stiele Thai-Basilikum

200 ml Gemüsebrühe

400 ml Kokosmilch

2 TL Currypaste Ihrer Wahl

2-4 TL Currypulver

Salz

Zucker

Pfeffer

Optional für die Scharfen: 1 Chilischote nach Wahl


Chili, Limette, Ingwer und Knoblauch in der Verarbeitung

UND SO EINFACH GEHT‘S

Vorbereitung:

Zubereitungszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsstufe: einfach

 

  • Tofu in Würfel schneiden
  • Tofumarinade anmischen: 2 TL Currypulver mit 3 EL ÖL verrühren
  • Tofuwürfel in die Marinade legen und 15 Minuten ziehen lassen
  • Paprika, Aubergine und Zucchini waschen und in Würfel schneiden
  • Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken
  • Thai-Basilikum waschen, Blätter abzupfen und in Streifen schneiden
  • Optional für die Scharfen: 1 Grüne Chilischote längs aufschneiden, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch zerkleinern

Tipp:  Nach der Verarbeitung von Chili gründlich die Hände waschen und Augenkontakt vermeiden.

Chili, Limette, Ingwer und Knoblauch in der Verarbeitung
Schüssel mit grünem Thai-Curry und Tofu

LET’S GET STARTED

  • Öl im Wok oder einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Tofu bei mittlerer Hitze von allen Seiten braten
  • Gebratene Tofuwürfel salzen, herausnehmen und
  • Ingwer, Knoblauch (und optional Chili) mit Öl im Wok/Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten
  • Paprika, Aubergine und Zucchini hinzufügen und 3 bis 5 Minuten brutzeln lassen
  • Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen
  • Currypaste (alternativ: Currypulver) hinzufügen
  • Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken
  • Servieren und mit Thai-Basilikum garnieren

Tipp: Den extra Frischekick bekommt das Curry mit einem letzten Spritzer Limette!

Schüssel mit grünem Thai-Curry und Tofu

Currypaste – rot, gelb, grün?

Currypaste erhalten Sie in gut sortierten Supermärkten und in Asia-Supermärkten. Doch welche Currypaste ist die Richtige? Eine gute Nachricht vorab: Richtig oder falsch gibt es gar nicht. Ihnen soll’s schmecken! In der traditionellen thailändischen Küche verwendet man grünes und rotes Curry. Unsere ampelgeprägte Intuition flüstert uns ins Ohr: Grün ist sicherlich mild und rot bedeutet scharf. Doch halt, Stopp! Denn es verhält sich genau andersherum: Das grüne Curry ist die schärfste Variante. Sie besteht zu 50 Prozent aus grünen thailändischen Chilischoten. Die rote Paste hingegen wird aus getrockneten roten Chilischoten hergestellt. Auch die ist noch recht scharf, doch um einiges milder als die grüne Variante. Das gelbe Curry gilt als die mildeste und cremige Variante und gehört nicht ursprünglich in die thailändische Küche. Die gelbe Farbe verdankt das gelbe Curry dem Kurkuma in der Paste. Man merke sich also: Die thailändische Schärfeampel verläuft nach folgender Reihenfolge: gelb, rot, grün.

Schüssel mit roter Currypaste

IST CURRYPASTE VEGAN?

Currypaste kann, muss jedoch nicht vegan sein. Bevorzugen Sie ein veganes Curry, empfiehlt sich die Zutatenliste der jeweiligen Currypaste zu studieren. Denn häufig ist die thailändische Garnelenpaste Teil der Currypaste. Alternativ empfiehlt sich Currypulver. Currypulver wird aus Gewürzen wie Kurkuma, Ingwer, Nelken, Zimt, Kardamom, Koriander und Pfeffer hergestellt und verzichtet in der Regel auf tierische Produkte.

Schüssel mit roter Currypaste

verschiedene Reissorten in Leinensäcken

LET’S EAT

Zum Thai-Curry passt wunderbar Reis. Traditionell wird Jasminreis verwendet. Doch auch hier gilt: ob Jasmin-, Basmati- oder Vollkornreis – Sie haben die Wahl!

 

Das Rezept hat Ihnen geschmeckt? Dann bewahren Sie es sich doch ganz nach Ihrem Geschmack: digital als Favorit oder als PDF in Ihren Unterlagen. Oder – wer es traditionell zum Blättern mag – als Ausdruck in der Rezeptsammlung.

Reissorten in Leinensäcken


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