VEGANER ERBEERKUCHEN

ALLERERSTE SAHNE – ABER BITTE OHNE SAHNE

Warme Frühlingstage, heiße Sommernächte, freche Früchtchen – jetzt laden Garten, Balkon & Co. zum Verweilen und Genießen ein. Für viele darf dabei keinesfalls ein leckerer Erdbeerkuchen fehlen. Mit einschlägigen Rezepten stoßen gerade Veganer jedoch schnell an ihre Grenzen: Eier, Milch und Sahne in und auf jedem Kuchen – was tun?

 

Ganz einfach unser veganes Rezept für einen Erdbeerkuchen samt Vanillepudding und Biskuitboden ausprobieren! Ein Kuchen also, der nicht nur gut schmeckt, sondern gänzlich auf tierische Produkte verzichtet – genau wie die Wasch- und Reinigungsmittel von Dr. THEO KRAUSS!


WAS SIE BRAUCHEN

Biskuitboden:

 

  • 180 g Rohrohrzucker
  • 175 g Dinkelmehl
  • 40 g Sojamehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl

Füllung & Topping:

 

  • 1 Pkt. Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Sojamilch
  • 40 g Rohrohrzucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 kg frische Erdbeeren
Veganer Erdbeerkuchen leicht gemacht
Regional und saisonale Früchte sind meist reifer und süßer im Geschmack

REIFES FRÜCHTCHEN? LIEBESFRÜCHTCHEN!

Bei Erdbeeren steht außer Frage: Lokal und saisonal gepflückt, schmecken sie um ein Vielfaches besser als Importware. Erdbeeren reifen nach der Ernte nämlich nicht mehr nach, weswegen importierte, bereits unreif geerntete Beeren nicht ihr volles Aroma entwickeln können. Erdbeeren überzeugen neben ihrem köstlichen Geschmack aber auch noch mit anderen „inneren Werten“. Die ursprünglich aus Amerika und Kanada stammende Frucht enthält mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen. 100 Gramm Erdbeeren decken fast den gesamten täglichen Vitaminbedarf des Körpers und haben nur schlanke 32 kcal.

 

Botanisch gesehen, zählt die Erdbeere übrigens gar nicht zu den „Beeren“, sondern zu den „Sammelnussfrüchten“. Schaut man einmal nach Frankreich, steht bei der Erdbeere aber weniger die Botanik als vielmehr die Wirkung im Vordergrund. Dort wird sie nämlich als aphrodisierend erachtet. Auch bei einem veganen Erdbeerkuchen kann die Liebe also sprichwörtlich durch den Magen gehen.

UND SO EINFACH GEHT‘S

Zubereitungszeit: ca. 20 Min. / Backzeit: ca. 30 Min

 

  • Vorbereitung: Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Keine Umluft verwenden. Form einfetten.
  • Biskuitboden: Rohrzucker, beide Sorten Mehl, Backpulver und Vanillezucker in einer Schüssel vermischen. Danach langsam das Wasser und Öl hinzugeben, mit einem Handrührgerät vermengen und ca. 2 Minuten aufschlagen. Den Teig in eine vorgefettete Form füllen und glattstreichen. Je nach Backofen 20 bis 30 Min. backen. Den Boden nach dem Herausnehmen auskühlen lassen.
  • Füllung: Den Vanillepudding mit der Sojamilch nach Packungsanleitung zubereiten. Nach leichter Abkühlung die Masse auf den Biskuitboden verteilen.
  • Topping: Erdbeeren waschen, schneiden und auf der Füllung verteilen.
Step by step zum veganen Erdbeekuchen
Vegane Schlagsahne aus Kokosnussmilch

UND DAS SAHNEHÄUBCHEN?

Einfache Alternativen zu regulärer Schlagsahne stellen vegane Produkte wie Soja-, Reis-, Hafer-, Dinkel- oder Mandelmilch dar. Allerdings lässt sich nicht jede dieser Milchsorten gleichermaßen einfach zu Sahne verarbeiten.

 

Eine tolle und exotische Variante ist gekühlte Kokosmilch. Sie ist vegan, lässt sich gut aufschlagen und passt hervorragend zu vielen Kuchen und Desserts. Übrigens: Die Kokosnuss ist keine Nuss, sondern eine Frucht. Doch ob nun der fertige Kuchen Erdbeeren hat, die keine Beeren sind, und mit einer Sahne aus Kokosnuss garniert ist, die gar keine Nuss ist, Hauptsache ist doch, dass er lecker, vegan und dank der vitaminreichen Erdbeeren auch noch gesund ist. Kurzum: Einfach gut.

 

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