Die Geschichte der Seife

Glanz, Glamour & Skandal

Die Geschichte der Seife ist lang und hat viele Facetten. Dennoch ist Seife immer wieder Trendsetter in Sachen Waschkraft und Hygiene. Wie kann das sein? Mit der Besinnung auf Altbewährtes und der gleichzeitigen Erfüllung heutiger Qualitätsansprüche. So startet sie ins nächste Kapitel ihrer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte, die ohne Skandal dann aber doch nicht auskommt. Allerdings ein Skandal, der eigentlich gar keiner war.


Die vegane Seifenherstellung hat ihren Ursprung in Mesopotanien

Reisen wir zunächst zurück in der Zeit und stellen fest, dass so manche vermeintlich moderne Errungenschaft – in diesem Fall veganer Lifestyle – gar nicht auf unser Konto geht. Denn die ersten Hinweise auf Seifenherstellung, wie wir sie vor mehr als 6000 Jahren in Mesopotamien finden, waren vegan! Aus Pflanzenasche und Öl schufen die Sumerer die Vorform der heute gebräuchlichen Seife – und das frei von jeglichen tierischen Fetten. Ganz schön wegweisend!

 

Damit nicht genug: Neben der Seife für den Haushalt wurde in Aleppo auch ein wahrer Star der Kosmetikseifen geboren, die „Aleppo-Seife“. Ihr Geheimnis? Ähnlich wie bei den Wasch- und Reinigungsmitteln von DR. THEO KRAUSS: nachwachsende Rohstoffe, althergebrachte Rezeptur und traditionelle Herstellung.

Die vegane Seifenherstellung hat ihren Ursprung in Mesopotanien
Aleppo-Seife aus Oliven- und Lorbeeröl

Aleppo-Seife – handgefertigt und sonnenverwöhnt

Bereits seit dem 8. Jahrhundert wird Aleppo-Seife im Gebiet der gleichnamigen syrischen Stadt hergestellt. Hauptsächlich in Handarbeit gefertigt, besteht sie aus Oliven- sowie Lorbeeröl und ist frei von künstlichen Inhaltsstoffen. Aufgrund der traditionellen Handfertigung und der Natürlichkeit der Komponenten genießt die Seife auch heute noch ein hohes internationales Ansehen. Es heißt sogar, Aleppo-Seife führe der Haut Sonnenenergie zu, da sowohl Oliven, Lorbeer als auch die fertige Seife bei der Trocknung dauerhafter Sonneneinwirkung ausgesetzt sind. So viel zu buchstäblich strahlender Reinheit.

Skandal: Seife & Pest – Ursache & Wirkung?

In den folgenden Jahrhunderten breitete sich das Wissen um die Seifenherstellung sowie die Nachfrage nach Seifenprodukten immer weiter über den Globus aus und erreichte über die Handelswege auch Europa. Das Image der Seife verlor hier jedoch bald an Glanz – und färbte sich, wenn man so will, „pechschwarz“.

 

Denn mit dem Aufkommen der Pest nistete sich auch der Irrglaube in den Köpfen ein, dass Wasser und Seife die Ausbreitung von Krankheiten erst begünstigen würden. Man hielt also Abstand von der Körperpflege mit Seife. Natürlich war das genaue Gegenteil der Fall, sodass Pest, Syphilis und Cholera leichtes Spiel hatten. Noch bis ins 17. Jahrhundert, zu Zeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV, vertrauten vor allem die Adelskreise fälschlicherweise gänzlich auf die Trockenwäsche – doch die Zeit war reif für das Comeback der Seife.

Seife aus Marseille – natürlich erfolgreich

Und die Vorbereitungen dafür liefen in Europa selbst. In vielen Städten florierte die Seifenherstellung nämlich bereits vor den großen Epidemien in wahrlich überschäumender Weise. So auch in Marseille. Die zweitgrößte Stadt Frankreichs galt schon früh als regelrechter Hotspot für hochwertige Seife, der „Savon de Marseille“.

 

Ausschließlich pures Olivenöl und der Verzicht auf Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs – mit der Marseiller Variante beweist die Seife erneut, dass Natürlichkeit der beste Weg zum Ruhm ist. Dank der 1688 formulierten Regeln des „Edikt von Colbert“, erlassen von niemand geringerem als dem Sonnenkönig Ludwig XIV., hat sich an der Marseiller Seifenherstellung bis heute auch nichts geändert. In echter Savon de Marseille sind übrigens mindestens 72 Prozent Olivenöl enthalten.

Sonnenkönig Ludwig XIV.
DR. THEO KRAUSS Waschseife auf reiner Pflanzenölbasis

Moderne Seifen von Dr. THEO KRAUSS – von den Besten gelernt

Mögen der Lebensstil des Adels und der Bourgeoisie ausschließlich die kosmetischen Vorzüge der Savon de Marseille genossen haben, wurde und wird die reinigende Wirkungskraft auch in anderen Lebensbereichen wertgeschätzt. Savon de Marseille gehört heutzutage nicht nur in Frankreich zum festen Repertoire natürlich-effizienter Textil- und Haushaltspflege. Daran konnte auch das Aufkommen industrieller Herstellungsverfahren und die kostengünstige Verwendung chemischer oder synthetischer Stoffe nichts ändern, die Seifenprodukte ab dem 19. Jahrhundert endgültig im Haushalt etablierten.

 

In Ihrem Haushalt nachhaltig sauber zu machen, darum geht es bei den DR. THEO KRAUSS Wasch- und Reinigungsmitteln. Inspiriert von den Erfolgsfaktoren natürlicher Seifen à la Aleppo und Marseille, basieren alle seifenhaltigen Produkte auf natürlichen Pflanzenölen. Bei dem DR. THEO KRAUSS Seifenstück und den Seifenflocken kommt zudem echte Savon de Marseille zum Einsatz.

 

Fazit: Es braucht nicht viel, um nachhaltig wirksam und dauerhaft erfolgreich zu sein. Die Geschichte der Seife beweist das wie keine andere – sogar trotz falschem Skandal.

DR. THEO KRAUSS Waschseife auf reiner Pflanzenölbasis


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