DER FENSTERPUTZ – SCHLUSS MIT SCHLIEREN UND SCHMUTZ

In 5 STEPS ZUM RICHTIGEN DURCHBLICK

Ob kleines Oberlicht oder bodentiefe Glasfront, um einen strahlenden Eindruck zu hinterlassen, brauchen Räume saubere Fenster. Dabei hat jeder seine ganz eigene Taktung. Der eine schwingt lediglich zweimal im Jahr den Putzlappen, beim anderen steht der Fensterputz alle zwei Monate an. So richtig gerne macht ihn aber wohl niemand. Mit fünf Steps lässt sich allerdings ganz einfach der Durchblick beim Fensterputz behalten.


IMMER NETTER BEI SCHÖNEM WETTER

Bei angenehmem Frühlingswetter oder blauem Himmel ist die Motivation, die Fenster zum Putzen zu öffnen, sicherlich größer als bei schmuddelig-kaltem Winterwetter. Als willkommener Nebeneffekt sind Wasserflecken, Grünbelag sowie Fingerabdrücke und Staub bei leichter Sonneneinstrahlung auch besser auf dem Glas zu sehen. Aber Achtung: Scheint die Sonne zu stark, trocknet das Putzwasser zu schnell und hinterlässt unschöne Streifen – also am besten bei leichter Bewölkung zum Putzlappen greifen. An sehr kalten Tagen kann das Wasser an den Scheiben wiederum gefrieren. Unabhängig vom Wetter steht und fällt eine erfolgreiche Putzmission auch von seinem Drumherum. Zeit also für Step 1:

STEP 1: PLATZ SCHAFFEN

Bevor sich überhaupt den Scheiben gewidmet werden kann, muss zuerst einmal Platz geschaffen werden. Pflanzen, Kerzen und andere Deko-Elemente, die sich auf der Fensterbank tummeln, in sichere Entfernung bringen. Auch Gardinen und Plissees sollten abgenommen oder aus dem Putzradius geschoben werden. Hierfür bestenfalls eine stabile Trittleiter verwenden, da Stühle oder gar wilde Bücherturm-Konstruktionen eine erhöhte Verletzungsgefahr bergen.

 

Tipp: Entstauben und waschen Sie im Zuge der Fensterreinigung doch auch Ihre Gardinen. Weiße Gardinen erhalten die optimale Pflege mit dem DR. THEO KRAUSS Vollwaschmittel. Sie gehören eher zur bunten Fraktion? Das DR. THEO KRAUSS Colorwaschmittel eignet sich ideal für farbige Stoffe und erlaubt das Waschen von sensiblen Gardinen selbst bei niedrigen Temperaturen.

Fensterbank mit Pflanzentöpfen

STEP 2: DIE RICHTIGEN UTENSILIEN

Ein Eimer, warmes Wasser – und der Anfang ist gemacht. Essenziell sind auch die anderen Hilfsmittel, die beim Fensterputzen zum Einsatz kommen: Ein Mikrofasertuch oder ein weicher Schwamm eignen sich gut, um die Grundflächen zu wischen. Hartnäckige Flecken wie Vogel- und Insektenschmutz sollten Sie vorab aufweichen, sodass harte Schwämme, die Scheiben und Rahmen womöglich zerkratzen, erst gar nicht benötigt werden. Um Streifen- und Schlierenbildung bestmöglich vorzubeugen, eignet sich ein Abzieher, der gleichmäßig das überschüssige Wischwasser entfernt.

 

Lernen von den Profis: Wer große Flächen wischen muss, nimmt am besten einen Einwascher zur Hand. Mit diesem kann das Fenster einfach und gleichmäßig eingeschäumt werden. Für ganz flinkes Putzen bietet sich ein kombiniertes Modell an, bei dem der Einwascher auf der Rückseite mit einem Abzieher versehen ist.

Einwascher beim Fensterputz im Einsatz

STEP 3: REINIGUNGSMITTEL

Viel hilft viel? Beim Fensterputz sollte von dieser „Weisheit“ Abstand gehalten werden. Zu viel Reinigungsmittel und schäumende Schwämme sorgen nämlich für unschöne Schlieren auf der Scheibe. Einen guten Mittelweg bildet hier ein schonendes, aber gleichzeitig starkes Reinigungsmittel: Die DR. THEO KRAUSS Fensterseife ist ein hochkonzentrierter Spezialreiniger. Die vegane Seife ist biologisch abbaubar und enthält nachwachsende Rohstoffe. Zudem reinigt die Fensterseife nicht nur gut, sondern duftet nach Limette und Grapefruit. Das Ergebnis: Saubere Fenster, frischer Duft!

 

Tipp: Spieglein, Spieglein an der Wand … die Dr. THEO KRAUSS Fensterseife kann auf Glasoberflächen im ganzen Haus angewendet werden, sodass Glastische, Türen und Spiegel um die Wette glänzen.

DR. THEO KRAUSS Fensterseife

STEP 4: LET’S GO

Der Weg ist frei, die Putzutensilien bereitgelegt, das Reinigungswasser angemischt – nun geht’s munter ans Werk. Um das Putzwasser zu schonen, wird im Hausinneren begonnen. Bevor das Glas zum Funkeln gebracht wird, sind zuerst die Rahmen an der Reihe: Schmutz auf Metall- und Kunststoffrahmen können Sie mit der Putzwassermischung zu Leibe rücken. Bei Naturmaterialien, wie einem unbehandelten und unversiegelten Holzrahmen, sollte auf eine schonende und rückfettende Reinigungslösung zurückgegriffen werden, beispielsweise auf die DR. THEO KRAUSS Schwarze Seife. Entwässerungs- und Lüftungsöffnungen der Fenster lassen sich leicht mit einem Wattestäbchen säubern.

 

Nun mit dem Einwascher oder Mikrofasertuch das Reinigungswasser auftragen und die Scheibe reinigen. Immer dran denken: nicht zu viel Schaum verwenden, sonst schmiert es.  Mit dem Abzieher danach von links oben nach rechts oben bewegen und so langsam das gesamte Fenster abziehen. Nach jeder Bahn sollte die Gummilippe trockengewischt werden. Letzte Wasserrückstände einfach mit Küchenpapier oder einem Kunstlederlappen entfernen.

 

Wichtig: Den Einwascher oder das Tuch zwischendurch gut säubern, da die Schmutzpartikel auf dem Glas sonst wie Sandpapier wirken.

Mit dem Fensterabzieher zu trockenen, streifenfreien Fenstern

STEP 5: FENSTERBANK NICHT VERGESSEN

Die freigeräumten Fensterbänke bieten eine gute Gelegenheit, diese ebenfalls gründlich zu entstauben und einmal feucht abzuwischen. Bei hervorstehenden Fensterbänken und -brettern auch die Unterseite beachten: In dem lichtgeschützten Winkel finden Spinnweben und ihre Bewohner ideale Bedingungen.

 

Zum krönenden Abschluss können die gewaschenen Gardinen in leicht feuchtem Zustand wieder aufgehängt werden. Dies erspart bei vielen Fabrikaten das Bügeln und versprüht gleichzeitig einen Duft nach frischer Wäsche.

Frauenhand mit Gardine am Fenster
Historisches Gemäuer mit Fensteröffnung

DER GLÄNZENDE WEG DES FENSTERS

Quadratisch oder Bogenform? Kunststoff- oder Holzrahmen? Zweifach- oder Dreifachverglasung?
Diese Qual der Wahl hatten unsere Vorfahren nicht. Löcher in den Wänden dienten ursprünglich als offener Rauchabzug und Lichtquelle – hatten somit herzlich wenig mit unseren modernen Fenstern gemein. Bevor Glas zur neuen Putzherausforderung avancierte, wurden die „Scheiben“ häufig aus Papier, Stoff, Tierhaut, Tierhornstücken oder dünnen Marmorscheiben hergestellt. Dies fungierte vornehmlich zum Schutz vor der Witterung und Eindringlinge. Die ersten wirklichen Glasfenster wurden wahrscheinlich um 100 n. Chr. von den römischen Ägyptern als Lichtquelle hergestellt. Das Glas war jedoch so dick, dass es fast unmöglich war, dadurch etwas sehen zu können.

En vogue wurden Glasfenster dann im späten 17. Jahrhundert. Als Luxusgut gehandelt, hatten selbst die Reichsten nur Fenster in ihren wichtigsten Räumen. In einigen Ländern Europas wurde im 18. und 19. Jahrhundert sogar eine Fenstersteuer eingeführt, um die Staatskassen aufzufüllen. Vor allem im Frankreich, England und den Niederlanden mussten Eigentümer für gläsernen Durchblick blechen. Diese zusätzlichen Kosten und das teure Material sorgten dafür, dass Fenster in Mietshäusern eher klein bis gar nicht vorhanden waren.

 

Fenster lassen also nicht nur Luft und Sonnenlicht in unsere Räume, sondern versprühen auch einen Hauch von Luxus, der blitzeblank geputzt natürlich am besten zur Geltung kommt. Auf Los geht’s los!

Dekoratives Fenster


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